Was dürfen Katzen nicht essen? Diese Lebensmittel gehören nicht in den Napf
Von Futterprüfer · · Zuletzt aktualisiert: 09. Oktober 2026

Zwiebeln, Knoblauch, Schokolade, Alkohol, rohes Wildschweinfleisch: Einige Lebensmittel aus der Küche sind für Katzen gefährlich, bei Zwiebelgewächsen reagieren sie sogar empfindlicher als Hunde. Unsere Liste zeigt, was nicht in den Napf gehört und warum, gestützt auf CliniTox, FEDIAF und das Friedrich-Loeffler-Institut. Dazu: Was Sie im Verdachtsfall tun sollten und wie Sie vorbeugen.
Was dürfen Katzen nicht essen? Zu den wichtigsten Lebensmitteln, die nicht in den Katzennapf gehören, zählen Zwiebeln, Knoblauch, Lauch und Schnittlauch (auch als Pulver in Fertiggerichten), Schokolade, Kaffee und andere koffeinhaltige Produkte, Alkohol und roher Hefeteig, stark gesalzene Speisen sowie rohes Schweinefleisch vom Wildschwein. Auch Vitaminpräparate für Menschen sind für Katzen ungeeignet, Hundefutter als Dauerfutter ebenfalls. Hat Ihre Katze eines dieser Lebensmittel oder ein Präparat für Menschen gefressen, wenden Sie sich sofort an eine Tierarztpraxis oder den tierärztlichen Notdienst. Ein paar Bissen Hundefutter sind dagegen kein Notfall.
Katzen fressen anders als Hunde. Bei Schokolade etwa sind laut FEDIAF bisher keine Vergiftungsfälle bei Katzen veröffentlicht, vermutlich wegen dieser anderen Fressgewohnheiten. Das heißt aber nicht harmlos: Bei Zwiebelgewächsen reagieren Katzen laut FEDIAF sogar empfindlicher als Hunde. Unsere Liste stützt sich auf tiermedizinische Fachquellen, vor allem die Toxikologie-Datenbank CliniTox der Universität Zürich, die Ernährungsrichtlinien des europäischen Heimtiernahrungsverbands FEDIAF und das Friedrich-Loeffler-Institut. Sie dient der Vorsorge und ersetzt keine tierärztliche Einschätzung im Einzelfall.
Das Wichtigste in Kürze
- Tabu sind vor allem: Zwiebeln, Knoblauch, Lauch, Schnittlauch und Bärlauch, Schokolade und Kakao, Kaffee und Energydrinks, Alkohol und roher Hefeteig, stark gesalzene Speisen und rohes Wildschweinfleisch.
- Katzen sind bei Zwiebeln und Knoblauch besonders empfindlich: Laut FEDIAF reagieren sie wegen des Aufbaus ihres roten Blutfarbstoffs empfindlicher als Hunde. Auch Zwiebelpulver in Fertigprodukten zählt.
- Anzeichen kommen oft verzögert: Nach Zwiebeln oder Knoblauch können laut CliniTox ein bis mehrere Tage vergehen. Warten Sie nicht ab, ob etwas passiert.
- Im Verdachtsfall: sofort Tierarztpraxis oder Notdienst anrufen, Verpackung mitnehmen. Keine Hausmittel: kein Erbrechen selbst auslösen, keine Milch, kein Öl und kein Salz, denn Kochsalz kann selbst eine Vergiftung auslösen.
- Nicht nur Lebensmittel: Lilien, ätherische Öle und Medikamente wie Paracetamol sind für Katzen ebenfalls sehr gefährlich. Sie gehören nicht zum Thema Futter, wir grenzen sie unten kurz ab.
Was dürfen Katzen nicht essen? Die Liste im Überblick
| Lebensmittel | Problematischer Stoff | Was die Fachquelle beschreibt | Quelle |
|---|---|---|---|
| Zwiebeln, Knoblauch, Lauch, Schnittlauch, Bärlauch, Zwiebel- und Knoblauchpulver | Schwefelverbindungen der Allium-Arten | Können rote Blutkörperchen schädigen, roh, gekocht oder getrocknet. Katzen sind laut FEDIAF empfindlicher als Hunde. | FEDIAF Anhang 7.7.3; CliniTox |
| Schokolade, Kakao | Theobromin, Koffein (Methylxanthine) | Für Katzen sind keine Schokoladen-Vergiftungen veröffentlicht, vermutlich wegen ihres Fressverhaltens. Die Stoffe sind für Katzen aber ebenfalls giftig. | FEDIAF Anhang 7.7.2; CliniTox |
| Kaffee, schwarzer und grüner Tee, Energydrinks, Koffeintabletten | Koffein (Methylxanthin) | CliniTox führt Koffein als giftig für Hund und Katze. | CliniTox |
| Alkohol, roher Hefeteig | Ethanol | Alkohol wirkt auf das Gehirn. Hefeteig kann im Magen aufgehen und Alkohol bilden. | CliniTox |
| Stark gesalzene Speisen, Salzgebäck, Salzteig | Natriumchlorid | Größere Mengen Salz können bei Hund und Katze Erbrechen und Vergiftungen auslösen. | CliniTox |
| Rohes Schweinefleisch, vor allem vom Wildschwein | Virus der Aujeszkyschen Krankheit | Bei Katzen verläuft die Infektion immer tödlich. Roher Aufbruch von Wildschweinen ist eine der häufigsten Infektionsquellen. | Friedrich-Loeffler-Institut |
| Vitamin- und Mineralstoffpräparate für Menschen | v. a. Vitamin A, Vitamin D3, Eisen | Überdosierungen können schaden; Vitamin A, D3 und Eisen gelten als besonders problematisch. | CliniTox |
| Weintrauben, Rosinen | bisher nicht identifiziert | Bei Hunden sind schwere Nierenschäden beschrieben. Laut FEDIAF ist unbekannt, ob andere Tierarten empfindlich sind. Für Katzen fanden wir keine belastbaren Daten. Unsere Einschätzung: vorsorglich nicht füttern. | FEDIAF Anhang 7.7.1 (nur Hund); Katze: Einschätzung der Redaktion |
Die Liste ist nicht vollständig. FEDIAF weist selbst darauf hin, dass weitere Lebensmittel für Hunde und Katzen gefährlich sein können, ohne dass dies bisher dokumentiert ist. Die Grundregel lautet deshalb: Speisen vom Tisch, Gewürztes und Süßes gehören nicht in den Napf.
Zwiebeln, Knoblauch und Lauch: für Katzen besonders heikel
Zwiebeln und ihre Verwandten (Gattung Allium) enthalten Schwefelverbindungen, die die roten Blutkörperchen angreifen. Es bilden sich sogenannte Heinz-Körperchen, die Blutkörperchen gehen vorzeitig zugrunde, und es kann eine Blutarmut entstehen. Das gilt für rohe, gekochte und getrocknete Zwiebeln gleichermaßen.
Nach den FEDIAF-Richtlinien kommen Zwiebelvergiftungen zwar häufiger bei Hunden vor, Katzen sind aber empfindlicher, weil ihr roter Blutfarbstoff (Hämoglobin) anfälliger für oxidative Schäden ist. Bärlauch gilt laut FEDIAF als potenziell giftig für Hunde und Katzen.
Wie wenig ausreichen kann, zeigt eine Fütterungsstudie, die CliniTox und FEDIAF zitieren: Katzen, die Babynahrung mit Zwiebelpulver bekamen, bildeten deutlich mehr Heinz-Körperchen als Katzen mit Babynahrung ohne Zwiebelpulver. Laut CliniTox stiegen die Blutwerte bei Futter mit 0,3 % Zwiebelpulver ab dem siebten Tag signifikant an (Robertson und Kollegen, 1998). Achten Sie deshalb auch auf Zutatenlisten von Fertiggerichten, Brühen, Soßen, Wurst und Babybrei, wenn Sie Ihrer Katze davon etwas abgeben möchten.
Mögliche Anzeichen sind laut CliniTox Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit, Schwäche, blasse Schleimhäute und rötlich-brauner Urin. Sie treten je nach Menge erst nach einem bis mehreren Tagen auf. Den Zusammenhang mit dem Essen erkennt man deshalb leicht nicht mehr. Hat Ihre Katze Zwiebeln, Knoblauch oder eine damit gewürzte Speise gefressen, rufen Sie die Tierarztpraxis an, auch wenn sie zunächst unauffällig wirkt.
Schokolade, Kaffee und Energydrinks
Schokolade und Kakao enthalten Theobromin und Koffein. Beide gehören zu den Methylxanthinen, die das Nervensystem und das Herz anregen. Laut FEDIAF sind bisher keine Schokoladenvergiftungen bei Katzen veröffentlicht. Die Richtlinien vermuten als Grund die anderen Fressgewohnheiten von Katzen. CliniTox nennt jedoch auch für Katzen Werte, ab denen Koffein und Theobromin giftig bis tödlich wirken. Das zeigt: Die Stoffe sind für Katzen nicht harmlos.
Koffein steckt nicht nur in Kaffee, sondern auch in Tee, Cola, Energydrinks, Koffeintabletten und manchen Nahrungsergänzungsmitteln. Lassen Sie Tassen, Kaffeepads und Dosen nicht offen stehen, und bewahren Sie Schokolade für Katzen unerreichbar auf. Rechnen Sie im Ernstfall nicht selbst nach, ob die Menge „noch geht“, sondern rufen Sie die Tierarztpraxis an.
Alkohol, Hefeteig und stark Gesalzenes
Alkohol wirkt auf das Gehirn; CliniTox beschreibt Alkoholvergiftungen bei Hunden und Katzen. Alkohol steckt nicht nur in Getränken, sondern auch in Desserts, Pralinen und manchen Soßen. Roher Hefeteig ist doppelt problematisch: Er kann laut CliniTox im warmen Magen weiter aufgehen, und die Hefe bildet dabei Alkohol. Lassen Sie Teig zum Gehen nicht unbeaufsichtigt stehen.
Salz ist in kleinen Mengen ein normaler Nährstoff und auch in Katzenfutter enthalten. Größere Mengen, etwa aus Salzgebäck, gepökelter Wurst, Brühwürfeln oder selbst gemachtem Salzteig zum Basteln, können laut CliniTox bei Hund und Katze Erbrechen und Vergiftungen auslösen. Reste vom Tisch sind meist kräftig gewürzt und deshalb kein geeigneter Snack.
Rohes Schweinefleisch vom Wildschwein
Rohes Schweinefleisch, vor allem von Wildschweinen, kann das Virus der Aujeszkyschen Krankheit (Pseudowut) übertragen. Laut Friedrich-Loeffler-Institut verläuft eine Infektion bei Hunden und Katzen immer tödlich. Die Verfütterung von rohem Aufbruch, also den Innereien erlegter Wildschweine, nennt das Institut als eine der häufigsten Infektionsquellen für Hunde und Katzen. Das FLI rät, rohen Aufbruch und rohes Wildschweinfleisch nicht zu verfüttern.
Deutschlands Hausschweinebestand gilt seit 2003 offiziell als frei von der Krankheit. Laut FLI besteht über Fleisch von Hausschweinen hierzulande deshalb kein Übertragungsrisiko. Wildschweine tragen das Virus aber weiterhin. Füttern Sie Ihrer Katze daher kein rohes Wildschweinfleisch und keine rohen Wildschwein-Innereien. Als Risiko nennt das FLI rohes, nicht erhitztes Fleisch.
Vitaminpräparate, Hundefutter und andere Fehlgriffe
Vitamin- und Mineralstoffpräparate für Menschen: Sie sind für den Menschen dosiert, nicht für ein Tier von vier Kilogramm. CliniTox nennt Vitamin A, Vitamin D3 und Eisen als die Vitamine und Mineralstoffe, bei denen Überdosierungen am gefährlichsten sind. Katzen brauchen Vitamin A übrigens in fertiger Form aus tierischen Lebensmitteln, weil ihnen laut CliniTox das Enzym fehlt, das Beta-Carotin umwandelt. Ein Alleinfuttermittel für Katzen deckt den Bedarf bereits. Ergänzen Sie Vitamine nur nach tierärztlichem Rat.
Hundefutter als Dauerfutter: Hundefutter ist nicht giftig, aber nicht für Katzen gemacht. Die FEDIAF-Richtlinien empfehlen zum Beispiel für Katzenfutter einen Mindestgehalt an Taurin; für Hundefutter enthalten sie diese Empfehlung nicht. Wenn die Katze gelegentlich aus dem Hundenapf nascht, ist das kein Notfall. Als Hauptfutter sollte sie aber ein Alleinfuttermittel für Katzen bekommen. Warum Taurin für Katzen so wichtig ist, lesen Sie in unserem Beitrag Taurin bei Katzen.
Süßigkeiten und Xylit: Für Hunde ist der Zuckeraustauschstoff Xylit sehr gefährlich. Bei Katzen beschreibt CliniTox nach bisheriger Datenlage keine vergleichbare Wirkung; Grundlage ist unter anderem eine kleine Studie mit sechs Katzen. Ein Freibrief ist das nicht: Süßigkeiten, Kaugummis und Gebäck enthalten oft weitere problematische Zutaten wie Schokolade oder Alkohol und gehören grundsätzlich nicht in den Napf. In Haushalten mit Hund und Katze gilt für Xylit ohnehin höchste Vorsicht.
Nicht zum Essen, aber genauso wichtig: Lilien, Öle, Medikamente
Einige der gefährlichsten Stoffe für Katzen sind keine Lebensmittel. Wir nennen sie hier nur zur Abgrenzung:
- Lilien: Laut CliniTox sind Lilien (und Taglilien) für Katzen sehr stark giftig. Schon weniger als ein Blatt oder Teile der Blüte können eine schwere Vergiftung mit akutem Nierenversagen auslösen. Laut der US-Behörde FDA ist die ganze Pflanze giftig, auch der Blütenstaub, den Katzen beim Putzen aus dem Fell lecken, und das Wasser in der Vase. Hat Ihre Katze an einer Lilie geknabbert, Pollen im Fell oder aus der Vase getrunken, rufen Sie sofort die Tierarztpraxis an. Unsere Einschätzung: Lilien gehören nicht in einen Haushalt mit Katze, auch nicht als Schnittblumen.
- Ätherische Öle: Katzen sind laut CliniTox empfindlicher als Hunde, weil ein bestimmtes Entgiftungsenzym bei ihnen weniger aktiv ist. Unverdünntes Teebaumöl kann laut CliniTox schwere Vergiftungen auslösen, etwa mit Speicheln, Erbrechen, Zittern, Benommenheit und Leberschäden; meist, wenn es direkt auf das Fell gegeben wird. Tragen Sie ätherische Öle nicht bei Ihrer Katze auf.
- Medikamente: Schmerzmittel wie Paracetamol dürfen Katzen laut CliniTox nicht bekommen. Geben Sie Ihrer Katze keine Arzneimittel für Menschen.
Vergiftungsverdacht: Was tun?
- Sofort anrufen: Tierarztpraxis oder tierärztlichen Notdienst kontaktieren und ankündigen, dass Sie kommen. Warten Sie nicht ab, ob Anzeichen auftreten.
- Verpackung mitnehmen: Laut CliniTox sollen die verdächtige Giftquelle mit Verpackung sowie angefressene Reste oder Erbrochenes (in einem Plastikbeutel) mit in die Praxis.
- Angaben bereithalten: Was, wie viel und wann hat die Katze gefressen? Wie schwer ist sie ungefähr?
- Keine Hausmittel auf eigene Faust: Lösen Sie kein Erbrechen selbst aus und geben Sie weder Milch noch Öl; davon rät CliniTox ausdrücklich ab. Auch Salz ist tabu, auch nicht zum Auslösen von Erbrechen: Kochsalz kann selbst eine Vergiftung auslösen. Ob und wie Ihre Katze behandelt wird, entscheidet die Tierärztin oder der Tierarzt. Folgen Sie den Anweisungen, die Sie am Telefon bekommen.
So beugen Sie im Alltag vor
- Speisereste, Teller und Töpfe nicht unbeaufsichtigt stehen lassen, Katzen springen auf Arbeitsflächen und Tische.
- Zwiebeln, Knoblauch, Schokolade, Teig und Getränke in Schränken aufbewahren.
- Gäste und Kinder bitten, der Katze nichts vom Tisch zu geben.
- Ausgewogen füttern: Ein Alleinfuttermittel für Katzen deckt den Bedarf, Reste vom Tisch braucht es nicht. Was bei der Wahl zwischen Nass- und Trockenfutter zählt, lesen Sie im Beitrag Nassfutter oder Trockenfutter für Katzen.
- Für Belohnungen Snacks für Katzen verwenden. Solche Produkte sind in der Regel Ergänzungsfuttermittel und kein Ersatz für die Hauptmahlzeit.
- Bei Fragen zur Fütterung hilft auch unsere FAQ weiter.
Häufige Fragen
Was ist für Katzen am giftigsten?
Unter den Lebensmitteln gelten Zwiebeln, Knoblauch und ihre Verwandten als besonders problematisch, weil Katzen laut FEDIAF empfindlicher reagieren als Hunde. Rohes Wildschweinfleisch kann eine immer tödliche Virusinfektion übertragen. Außerhalb der Küche sind Lilien für Katzen sehr stark giftig.
Meine Katze hat ein Stück Wurst mit Zwiebeln gefressen. Was soll ich tun?
Rufen Sie Ihre Tierarztpraxis an und schildern Sie, was und wie viel die Katze gefressen hat. Ob etwas unternommen werden muss, kann nur die Praxis einschätzen. Anzeichen können erst nach einem oder mehreren Tagen auftreten, deshalb ist „Sie wirkt doch fit“ keine Entwarnung.
Dürfen Katzen Schokolade naschen, wenn es nur ein kleines Stück ist?
Nein. Schokolade enthält Theobromin und Koffein, die auch für Katzen giftig sind. Dass laut FEDIAF bisher keine Fälle bei Katzen veröffentlicht sind, liegt vermutlich an ihren anderen Fressgewohnheiten. Eine sichere Menge gibt es nicht.
Darf meine Katze Hundefutter fressen?
Gelegentlich genascht ist kein Notfall. Als dauerhafte Hauptmahlzeit ist Hundefutter aber ungeeignet, weil es nicht auf den Bedarf von Katzen ausgelegt ist, etwa beim Taurin. Füttern Sie ein Alleinfuttermittel für Katzen.
Dürfen Katzen rohes Schweinefleisch essen?
Rohes Fleisch und rohe Innereien von Wildschweinen sollten Katzen nicht bekommen, weil sie die tödliche Aujeszkysche Krankheit übertragen können. Für Hausschweine in Deutschland sieht das FLI kein Übertragungsrisiko, da der Bestand seit 2003 als frei gilt. Das FLI nennt als Risiko rohes, nicht erhitztes Fleisch; gewürzte Speisereste sind trotzdem kein geeignetes Katzenfutter.
Fazit
Was dürfen Katzen nicht essen? Vor allem Zwiebeln, Knoblauch und Lauch in jeder Form, Schokolade, Koffein, Alkohol, rohen Hefeteig, stark Gesalzenes und rohes Wildschweinfleisch. Bei Zwiebelgewächsen sind Katzen laut FEDIAF empfindlicher als Hunde. Die einfachste Vorsorge: keine Speisereste und nichts vom Tisch, Vorräte verschlossen aufbewahren und im Verdachtsfall sofort die Tierarztpraxis anrufen, statt abzuwarten oder Hausmittel zu versuchen. Leben bei Ihnen auch Hunde, lesen Sie zusätzlich unseren Beitrag Was dürfen Hunde nicht essen?
Quellen
- FEDIAF Nutritional Guidelines for Complete and Complementary Pet Food for Cats and Dogs, September 2025, Anhang 7.7 (Risiken einiger Lebensmittel) und Tabelle III-4a (Taurin): europeanpetfood.org
- CliniTox, Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie, Universität Zürich: Allium (Zwiebel, Knoblauch), Methylxanthine, Alkohole, Hefeteig, Kochsalz, Vitamine, Xylitol, Lilium (Lilien), Ätherische Öle, Paracetamol, Management von Vergiftungen beim Kleintier
- Robertson JE, Christopher MM, Rogers QR (1998): Heinz body formation in cats fed baby food containing onion powder. J Am Vet Med Assoc 212(8):1260–1266 (zitiert nach CliniTox und FEDIAF)
- Friedrich-Loeffler-Institut: FAQ Aujeszkysche Krankheit (AK), Stand 22.03.2021 (PDF, verlinkt auf fli.de, bereitgestellt über OpenAgrar): openagrar.de (PDF); Informationsblatt „Die Aujeszkysche Krankheit (Pseudowut) beim Hund“, Stand 16.02.2026: fli.de (PDF); Nationales Referenzlabor für Aujeszkysche Krankheit: fli.de
- U.S. Food and Drug Administration: Lovely Lilies and Curious Cats: A Dangerous Combination (Stand 16.09.2021): fda.gov
Stand: 09.10.2026. Dieser Beitrag ist eine redaktionelle Information. Er ersetzt keine tierärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
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