Futterprüfer.de

Mindestens zwei Zeichen eingeben. Tippfehler werden toleriert.

Tierliebhaber G-Snack im Test

  • Von Futterprüfer
  • Getestet am
  • Zuletzt aktualisiert
  • 3 Min. Lesezeit
Symbolbild: unbeschriftetes Glas mit dunklen Hunde-Drops und getrockneten Kräutern – nicht die Originalverpackung des Tierliebhaber G-Snacks
Verpackung
Symbolbild: dunkle Kräuter-Drops mit Kürbiskernen, Kamille und Granatapfelkernen – nicht das Originalprodukt
Das Futter selbst

Achtung: irreführende Werbeaussagen

2 Werbeaussagen sind nach unserer Einschätzung unzulässig oder irreführend. Zum Werbeaussagen-Check

Fazit

Zuletzt aktualisiert:

  • Rohstoffqualität
  • Schadstoffe & Bedenkliches
  • Nährstoffprofil
  • Deklaration & Transparenz
  • Bedarfsdeckung
  • Preis-Leistung

Positiv: lange, offen deklarierte Kräuterrezeptur mit vielen Prozentangaben, ohne Zucker oder Farbstoffe, mit Katzen- und Medikamentenhinweis. Dagegen: nirgends als Ergänzungsfutter gekennzeichnet, widersprüchliche Mengenangaben, Werbung mit verdecktem Parasitenbezug. 40 von 100 Punkten, nach unserem rezepturbasierten Bewertungsschema nicht empfehlenswert.

Pro

  • Lange Kräuterrezeptur, alle Zutaten benannt, viele mit Prozentangabe
  • Keine Konservierungs-, Farbstoffe oder Zucker deklariert
  • Fütterungstabelle als Text; Hinweise zu Katzen, Medikamenten und Trächtigkeit

Contra

  • Nirgends als Ergänzungsfuttermittel gekennzeichnet; Feuchte und Energie fehlen
  • Kurzbox und Tabelle widersprechen sich (35 kg: 5–6 oder 7 Drops)
  • Werbung mit Kotprobe, „unwirtlichem Milieu“ und „Befall“-Kundenstimmen; Parasitenbezug nach unserer Einschätzung
  • Irreführende Werbeaussage: „Nach Abschluss der Kur empfehlen wir eine Kotprobe beim Tierarzt, um den Erfolg zu überprüfen. Zur Vorbeugung solltest du die Kur alle 3 Monate wiederholen.“
  • Irreführende Werbeaussage: „…unterstützt die natürliche Abwehrfunktion des Darms gegen unerwünschte Mitbewohner. … Kürbiskerne und Wermutkraut fördern ein Darmmilieu, das den kleinen Störenfrieden das Leben schwer macht.“
So bewerten wir

Wofür das „G“ im G-Snack steht, verrät Tierliebhaber nicht (Produktseite, abgerufen am 09.10.2026), wohl aber, dass man nach der Kur eine Kotprobe beim Tierarzt abgeben soll. Die Rezeptur ist lang, kräuterreich und gut deklariert. Wir haben geprüft, was der Snack ist und was die Seite andeutet.

Zur Einordnung: Der G-Snack ist nach unserer Einordnung ein Ergänzungsfuttermittel, ein Kur-Leckerli zusätzlich zur normalen Ration. Selbst sagt der Hersteller das nirgends – weder im sichtbaren Seitentext noch im Produktfeed haben wir am 09.10.2026 eine Futtermittelart gefunden. Bewertet wird nach unserem 100-Punkte-Schema anhand der veröffentlichten Angaben, ohne eigene Laboranalyse.

Dreiundzwanzig Zutaten, fast alle mit Namen und Zahl

Die Zutatenliste ist lang und ehrlich gemacht. Auf Süßkartoffel, Glycerin und Insektenprotein folgen Flohsamenschalen, Leinsaat, Zichorienwurzel und Aktivkohle mit je 3 %, dann Melisse, Bierhefe, Kokos, Esparsette, Oregano, Kamille, Kürbiskerne und Granatapfel mit je 2 bis 2,5 %, Wermut mit 1,5 % und schließlich Berberitze, Yucca und Himbeerblätter im Bereich unter einem Prozent. Kein Zucker, keine Farbstoffe, keine Konservierungsstoffe. Wer wissen will, was er füttert, erfährt es hier genauer als bei vielen anderen Snacks.

Ein 20-kg-Hund bekommt laut Tabelle 4 Drops, nach eigener Berechnung knapp 9 Gramm am Tag. Darin stecken jeweils rund 0,2 Gramm Oregano oder Kamille und gut 0,1 Gramm Wermut. Analysiert sind 12,6 % Rohprotein, 7 % Rohfett, 6 % Rohfaser und 6 % Rohasche; Feuchte und Energie fehlen.

Aktivkohle bindet, was ihr begegnet

Drei Prozent Aktivkohle sollen laut Seite Flüssigkeit binden, den Kot festigen und „die Magenschleimhaut schützen“. Das Festigen passt zu Kohle und Ballaststoffen, für den Schleimhautschutz nennt der Hersteller keinen Beleg. Aktivkohle unterscheidet allerdings nicht, was sie bindet, und kann auch andere Stoffe im Darm festhalten. Der allgemeine Hinweis, bei gleichzeitiger Medikamentengabe den Tierarzt zu fragen, steht in der FAQ, und das ist gut so; einen konkreten zeitlichen Abstand nennt die Seite nicht.

Ein Milieu ist immer für jemanden unwirtlich

Ausgesprochen wird auf der Seite kein Wurm und kein Parasit. „Stufe 2“ heißt aber „Ein unwirtliches Milieu schaffen“, der Bonus-Tipp rät, Näpfe täglich heiß zu spülen und Decken heiß zu waschen, und zwei Kundenstimmen berichten von einem „lästigen“ und einem „leidigen Befall“. Nach der Kur empfiehlt der Hersteller „eine Kotprobe beim Tierarzt, um den Erfolg zu überprüfen“, und zur Vorbeugung die Wiederholung alle drei Monate. Im Produktfeed wird es deutlicher: Der Snack unterstütze die Abwehr „gegen unerwünschte Mitbewohner“ und mache „den kleinen Störenfrieden das Leben schwer“. Wer sich Decken heiß waschen und eine Kotprobe empfehlen lässt, denkt nach unserer Einschätzung kaum an Blähungen. Zwei Aussagen halten wir für unzulässig, neun für fragwürdig.

Drei Zahlen für denselben Hund

Die Tabelle nennt für einen 35-kg-Hund 7 Drops, die Kurzbox darüber „5-6 Drops“, die FAQ rechnet mit einem Drop je 5 kg. In der Dose sind laut Seite 160 Drops, laut Feed 150. Das sind keine Dramen, aber es passt zum Gesamtbild einer Seite, die mehr Mühe auf die Andeutung als auf die Angabe verwendet. Preislich liegt der Snack bei 94,09 € je Kilogramm (Aktionspreis 32,93 € für 350 g am 09.10.2026), nach eigener Berechnung rund 0,82 € am Tag oder 23 € je Vier-Wochen-Kur für einen 20-kg-Hund.

KriteriumPunkte
Rohstoffqualität15 / 30
Schadstoffe & Bedenkliches14 / 20
Nährstoffprofil8 / 20
Deklaration & Transparenz0 / 15
Bedarfsdeckung2 / 10
Preis-Leistung1 / 5
Gesamt40 / 100

Unser Gesamtergebnis: 40 von 100 Punkten. Nach unserem rezepturbasierten Bewertungsschema ist der G-Snack nicht empfehlenswert (Ampel Rot). Die offene, kräuterreiche Zutatenliste mit vielen Prozentangaben und die Hinweise zu Katzen und Medikamenten rechnen wir dem Hersteller ausdrücklich an. Punkte kosten die fehlende Futtermittelart, die widersprüchlichen Mengen, die Werbung mit verdecktem Parasitenbezug und der Preis. Wer beim Hund Würmer vermutet, bringt die Kotprobe besser vor der Kur zum Tierarzt als danach.

Quellen

  • Produktseite Tierliebhaber G-Snack, abgerufen am 09.10.2026: tierliebha…
  • Verordnung (EG) Nr. 767/2009 (Kennzeichnung von Futtermitteln): EUR-Lex
  • FEDIAF-Kodex für gute Kennzeichnungspraxis von Heimtiernahrung (2019): PDF

Bilder: Futterprüfer.de (KI-generierte Symbolbilder, keine Originalverpackung).

Unterstrichene Begriffe sind im Futter-Lexikon bzw. im Glossar erklärt. Der farbige Punkt zeigt die Bedenklichkeits-Ampel.

Produktdaten

Zusammensetzung

  1. Süßkartoffel*(Unbedenklich)
  2. Pflanzliches Glycerin
  3. Insektenproteine aus Hermetia-Larven
  4. Flohsamenschalen (3%)
  5. Leinsaat (3%)
  6. Zichorienwurzel (3%)
  7. Aktivkohle (3%)
  8. Rohlecithin
  9. Melissenblätter* (2,5%)
  10. Bierhefe* (2%)(Unbedenklich)
  11. Kokosnuss* (2%)
  12. Esparsette* (2%)
  13. Oregano* (2%)
  14. Kamillenblüten* (2%)
  15. Kürbiskernsaat (2%)
  16. Granatapfelkerne* (2%)
  17. Insektenfett
  18. Wermutkraut* (1,5%)
  19. Rapsöl
  20. Rosmarin*
  21. Berberitze* (0,5%)
  22. Mohave-Palmlilie* (Yucca schidigera) (0,4%)
  23. Himbeerblätter* (0,4%)
  24. *getrocknet

Reihenfolge wie deklariert. Farbiger Punkt = Ampel aus dem Futter-Lexikon (grün unbedenklich, gelb eingeschränkt, rot bedenklich).

Analytische Bestandteile

Laut Deklaration
BestandteilGehalt
Rohprotein12,6 %
Rohfett7,0 %
Rohfaser6,0 %
Rohasche6,0 %

Preis · Preisklasse Premium

Packung (350 g (ca. 160 Drops; Feed: ca. 150))
32,93 €
Pro Kilogramm
94,09 €
Pro Tagesration
0,82 €

Preisstand: 09. Oktober 2026. Preise können je nach Händler abweichen.

Werbeversprechen im Faktencheck

Wir haben die Werbeaussagen von Tierliebhaber auf der Verpackung und im Shop geprüft. Die Bewertungen sind unsere begründete fachliche Einschätzung.

  • „Nach Abschluss der Kur empfehlen wir eine Kotprobe beim Tierarzt, um den Erfolg zu überprüfen. Zur Vorbeugung solltest du die Kur alle 3 Monate wiederholen.“

    Unzulässig/irreführend

    Unsere Einschätzung: Eine Kotprobe beim Tierarzt dient typischerweise dem Nachweis von Parasiten. Zusammen mit „unwirtliches Milieu“, den Kundenstimmen über einen „Befall“, dem Hygienetipp und der „Vorbeugung“ alle drei Monate verstehen Leser die Kur nach unserer Einschätzung als Mittel gegen Wurm- oder Parasitenbefall. Das wäre eine krankheitsbezogene Angabe. Abweichend von der Erstanalyse (⚠️) stufen wir hier wegen der Gesamtaufmachung als unzulässig ein. Fundort: Q1 Produktseite, „Wie schnell kann ich Ergebnisse erwarten? Woche 5+“, abgerufen am 09.10.2026.

    Art. 13 Abs. 3 a VO (EG) 767/2009; OLG Schleswig, Urt. v. 03.08.2023, 6 U 64/22

  • „…unterstützt die natürliche Abwehrfunktion des Darms gegen unerwünschte Mitbewohner. … Kürbiskerne und Wermutkraut fördern ein Darmmilieu, das den kleinen Störenfrieden das Leben schwer macht.“

    Unzulässig/irreführend

    Unsere Einschätzung: „Unerwünschte Mitbewohner“ und „Störenfriede“ im Darm sind eine kaum verhüllte Umschreibung für Parasiten. Ein Darmmilieu zu versprechen, das ihnen „das Leben schwer macht“, halten wir für eine Aussage zur Verhütung oder Bekämpfung von Parasitenbefall. Fundort: Q2 Produktbeschreibung im Shop-Feed/Meta-Beschreibung (nicht im sichtbaren Seitentext), abgerufen am 09.10.2026.

    Art. 13 Abs. 3 a VO (EG) 767/2009; OLG Schleswig, Urt. v. 03.08.2023, 6 U 64/22

  • „Sanfter Snack für starke Darm-Abwehrkräfte“

    Fragwürdig

    Unsere Einschätzung: „Darm-Abwehrkräfte“ ist eine unspezifische, immunbezogene Gesundheitsangabe. Wogegen sich der Darm wehren soll, lässt die Überschrift offen; der Rest der Seite legt Parasiten nahe. Ein Beleg wird nicht genannt. Fundort: Q1 Produktseite, Produktüberschrift, abgerufen am 09.10.2026.

    Art. 13 Abs. 1 b VO (EG) 767/2009

  • „Stufe 2: Ein unwirtliches Milieu schaffen (Esparsette • Wermut • Oregano • Kürbiskerne • Berberitze)“

    Fragwürdig

    Unsere Einschätzung: Ein Milieu ist für jemanden „unwirtlich“. Gemeint sind im Kontext offenbar unerwünschte Organismen im Darm. Wir halten das für eine verdeckte Anspielung auf Parasiten. Fundort: Q1 Produktseite, „Wie funktioniert der G-Snack?“, abgerufen am 09.10.2026.

    Art. 13 Abs. 1 b, Abs. 3 a VO (EG) 767/2009

  • „Eine saubere Umgebung ist in Phasen, in denen der Darm deines Hundes aus dem Gleichgewicht ist, extrem wichtig. Reinige Näpfe täglich mit heißem Wasser…“

    Fragwürdig

    Unsere Einschätzung: Der Hygienetipp ist an sich vernünftig. Heiß gewaschene Decken und Näpfe sind aber typische Begleitmaßnahmen bei ansteckendem Befall, etwa Giardien. Im Kontext verstärkt der Tipp den Krankheitsbezug. Fundort: Q1 Produktseite, „Bonus Tipp“, abgerufen am 09.10.2026.

    Art. 13 Abs. 3 a VO (EG) 767/2009 (Gesamtkontext)

  • „Nach dem letzten lästigen Befall haben wir eine Kur mit dem G-Snack gemacht.“

    Fragwürdig

    Unsere Einschätzung: Vom Hersteller ausgewählte Kundenstimmen, die das Produkt mit einem „Befall“ in Verbindung bringen. Damit transportiert die Seite einen Parasitenbezug, den sie selbst nicht ausspricht. Ob die Stimmen echt sind, prüfen wir nicht. Fundort: Q1 Produktseite, Kundenstimme „Simona“ (ähnlich „Leonard“: „hat der G-Snack bei dem leidigen Befall endlich geholfen“), abgerufen am 09.10.2026.

    Art. 11 Abs. 1, Art. 13 Abs. 3 a VO (EG) 767/2009 (als Maßstab)

  • „Der G-Snack füllt die Nährstoffspeicher (z.B. durch B-Vitamine) wieder auf und unterstützt den Aufbau einer gesunden Darmflora.“

    Fragwürdig

    Unsere Einschätzung: B-Vitamine sind nicht deklariert; Bierhefe macht 2 % aus, bei wenigen Drops am Tag also Bruchteile eines Gramms. Dass damit „Nährstoffspeicher“ wieder aufgefüllt werden, ist nicht belegt. Fundort: Q1 Produktseite, „Stufe 3: Stärken & Wiederaufbauen“, abgerufen am 09.10.2026.

    Art. 11 Abs. 1, Art. 13 Abs. 1 b VO (EG) 767/2009

  • „Binden Flüssigkeiten im Darm, schützen die Magenschleimhaut und helfen, den Kot zu festigen.“

    Fragwürdig

    Unsere Einschätzung: Kotfestigung durch Ballaststoffe ist eine zulässige Funktionsangabe. Den Schutz der Magenschleimhaut halten wir für eine gesundheitsbezogene Aussage ohne Beleg. Fundort: Q1 Produktseite, „Aktivkohle & Leinsamen“, abgerufen am 09.10.2026.

    Art. 13 Abs. 1 b VO (EG) 767/2009

  • „Eine Formel, die das Problem an der Wurzel packt.“

    Fragwürdig

    Unsere Einschätzung: Welches Problem gemeint ist, bleibt offen; im Kontext liegt ein Befall nahe. Das Versprechen, eine Ursache zu beseitigen, ist unbelegt. Fundort: Q1 Produktseite, „Inhaltsstoffe“, abgerufen am 09.10.2026.

    Art. 11 Abs. 1 b, Art. 13 Abs. 1 b VO (EG) 767/2009

  • „Unterstützt die Darmabwehr mit wertvollen Bitterstoffen“

    Fragwürdig

    Unsere Einschätzung: Allgemeine Abwehraussage ohne Beleg; im Zusammenhang der Seite nicht neutral, sondern auf unerwünschte Darmbewohner bezogen. Fundort: Q1 Produktseite, Produktkopf (Aufzählung), abgerufen am 09.10.2026.

    Art. 13 Abs. 1 b VO (EG) 767/2009

  • „Von Tierärztin Christina Pfülb und weiteren Expert:innen empfohlen“

    Fragwürdig

    Unsere Einschätzung: Tierarztempfehlung ohne erkennbare Grundlage und ohne Hinweis auf eine mögliche Vergütung. Ob sie zutrifft, haben wir nicht geprüft. Fundort: Q1 Produktseite, Kopfbereich, abgerufen am 09.10.2026.

    § 5 Abs. 1, 2 Nr. 3 UWG; § 5a Abs. 4 UWG; FEDIAF-Kodex 4.3

  • „Beruhigt den Bauch mit schonenden Kräutern“

    Zulässig

    Unsere Einschätzung: Allgemeine Wohlbefindensaussage ohne Krankheitsbezug, gedeckt durch deklarierte Kräuter wie Kamille und Melisse. Fundort: Q1 Produktseite, Produktkopf (Aufzählung), abgerufen am 09.10.2026.

    Art. 13 Abs. 1 VO (EG) 767/2009

Diesen Test teilen

Ähnliche Produkte im Vergleich

Direkt vergleichen

Verwandte Tests

Alle Tests: Ergänzungsfuttermittel für Hunde

Passende Fachartikel

Welches Futter sollen wir testen?

Nennen Sie uns einfach den Produktnamen, gern mit Ihren Fragen dazu. Aus beliebten Wünschen machen wir einen Test oder einen Fachbeitrag.

Neue Tests & Rückrufe per E-Mail

Höchstens zweimal im Monat: neue Testergebnisse, Produktwarnungen und Fachwissen. Jederzeit abbestellbar.